Das Selbstporträt in der Schule

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Ein Selbstporträt hat nahezu jeder namhafte Künstler einmal von sich angefertigt. Auch in der Schule ist diese Art Bild ein Thema. Im Kunstunterricht in der Schule muss man so einige Bilder malen. Eines der Schwersten ist dabei das Porträt von sich selbst. Für die Anfertigung kommen verschiedene Maltechniken in Frage, beginnend bei einer Bleistiftzeichnung, bis hin zum Ölbild, sofern diese Technik im Stundenplan verankert ist. Wenn man ein Bild von sich selbst machen möchte, muss man sich erst einmal Gedanken darüber machen, wie man sich selbst eigentlich sieht. Das ist Teil der Aufgabe, denn Kunst ist nicht nur Malen, sondern auch Sehen. Zum Malen vom Selbstproträt gehört wohl auch der Blick in den Spiegel, den man sich für diese Arbeit auch am besten mit in die Schule nehmen sollte, um auch auf Details achten zu können. Ein Bild, das man von sich selbst macht, kann eine Menge aussagen. Man zeigt allen anderen, wie man sich selbst sieht und die anderen können auch beurteilen, ob das Bild dem entspricht, was sie sich selbst gemacht haben.

Man kann, je nach Aufgabenstellung, vielleicht auch selbst entscheiden, ob man das Bild lieber mit Wasserfarben, mit Wachsmalkreise oder mit Buntstiften malt. Es sollte schon einige Farben enthalten, die die eigene Person wiederspiegeln. Eigentlich greift jeder Schüler hier zu den Farben, die am besten zu seinem Charakter, zu seinen Wesenszügen passen. Zum Beispiel wird ein lebensfreudiger Mensch viele bunte Farben benutzen, die seine eigene Einstellung wiederspiegeln oder die er gerne hat. So kann es auch sein, dass jemand, der der Gothic Szene verbunden ist und die Farbe Schwarz gerne trägt und sie sehr gut leiden mag, auch sein Porträt von sich selbst eher düster gestalten wird.

Es ist jedem selbst überlassen wie er sich selbst sieht. Man sollte nicht darauf achten, wie andere von außen die eigene Person betrachten, denn jeder hat ein anderes Bild im Kopf von der Person, die sie gerade betrachten. Man sollte also nur so zeichnen wie man sich wirklich selbst sieht. Am Ende wird dann ein individuelles und schönes Bild herauskommen mit dem man sich selbst immer wieder identifizieren kann, auch wenn das Gesicht vielleicht mangels Talent einfach nicht ganz dem entsprechen wird, was im Spiegel eigentlich zu sehen ist.

Digitale Kunst als Zeichen der Moderne

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Kunst hat heute nicht immer etwas mit Malen auf Papier, mit Fotografieren oder anderen seit Jahrhunderten bekannten Techniken zu tun. Heute wird der Computer in die Kunst mit einbezogen, wodurch eine neue Kunstrichtung entstand, die ihre Anhänger, natürlich aber – wie jede Sparte – auch ihre Gegner hat. Die so genannte digitale Kunst lässt sich dabei in die verschiedensten Bereiche aufteilen.

Heute kann ohne Stift und Papier gemalt und gezeichnet werden. Alles, was man dazu braucht, ist ein PC mit der entsprechenden Software und natürlich die passenden Eingabegeräte, wie zum Beispiel ein Grafik Tablet oder einfach die Maus, was aber natürlich einige Übung erfordert. Dabei können die auf diese Weise entstehenden Kunstwerke mit diversen Effekten versehen werden. Ausgedruckt, als Projektion oder einfach als Projekt auf dem Bildschirm kann diese Kunst dann betrachtet und ausgestellt werden. Eine Stufe weiter führt die Verwendung von 3D Software, die eine Veränderung der Kunst in szenische 3D Kunst ermöglicht.

Eine Art digitaler Kunst kann eigentlich jeder Besitzer eines PCs ausüben und hat das wohl auch schon einmal getan. Die Rede ist von der Fotomanipulation, die ebenfalls durch die mannigfaltigsten Software Produkte möglich gemacht wird. Hier kann beinahe alles verändert werden, was als digitale Fotodatei vorliegt. Diese Art Kunst verhilft Models zur Makellosigkeit, Landschaftsbildern zur Romantik und vielen anderen Foto Genres zur entsprechenden Visualisierung des Gewünschten.

Unter Mixed Media versteht man dann die Verbindung all dieser Techniken, um Kunstwerke erschaffen zu können. Die Künstler bedienen sich der Informatik und der Computertechnologie, wie die Maler von einst die Farben und Pinsel, Kohle oder andere Utensilien verwendet haben. Nur, weil diese Kunst auf modernster Technik beruht, ist sie dennoch nicht, wie man vielleicht annehmen könnte, kalt und ohne Aussage. Man muss die digitale Kunst, wie jede andere Kunstrichtung, verstehen und deuten können – und für sich entscheiden, ob man sie mag oder nicht. Digitale Kunst kennt man von nahezu jedem Banner auf einer HP, aber auch von Ausstellungen.

Besuch im Louvre

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Der Louvre ist ein ganz besonderer Ort mitten in Paris. Früher war der Louvre ein französischer Königspalast und ergab zusammen mit dem Palais des Touleries das Pariser Stadtschloss. Der Louvre erlangte Weltruhm und wird heute nicht nur von Touristen besucht, sondern auch die Franzosen kommen dort immer wieder gerne hin und sehen sich die vielen Sehenswürdigkeiten im Museum an.

Dort gibt es sehr viele schöne und weltbekannte Ausstellungsstücke. Insgesamt sind im Museum 380.000 Werke zu sehen. Dazu gehören auch Werke von Leonardo da Vinci. Berühmt ist der Louvre auch wegen dem Gemälde der Mona Lisa. Dies ist ein sehr bekanntes Bild und zieht die Massen über den ganzen Erdball an. Das Museum ist aber nicht das Einzige, was der Louvre zu bieten hat. Die Glaspyramide in der Mitte des Louvre ist auch ein echter Hingucker. Gemälde, Skulpturen und die komplette Galerie die angesehen werden kann, bietet eine gute Grundlage, um sein Wissen aufzubessern und vielleicht noch etwas über die Geschichte der Welt zu erfahren.

Das Gebäude selbst ist jedoch immer wieder umgebaut und renoviert worden und bietet daher verschiedene Baustile an. Ursprünglich sollte der Louvre als wehrhafte Trutzburg genutzt werden. Jedoch änderte sich natürlich auch das mit der Zeit und jeder neue Herrscher, der dort wohnte hat an diesem Bauwerk etwas verändert. Die Renaissance, der gotische Stil und auch der Barock sind beim Louvre zu sehen. All dies macht aus diesem Gebäude ein richtiges Kunstwerk. Es befinden sich nicht nur im Museum traumhafte Gemälde und Gegenstände, sondern der Louvre selbst ist ebenfalls ein Highlight. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall.

Im Leben ist recht oft, des einen Freud des anderen Leid. Mit der Graffiti Kunst ist das leider genau so der Fall. Die Künstler selbst empfinden ihre Bilder als schön und wichtig, als aussagekräftig und bedeutsam. Die Hausbesitzer, auf deren Wänden oder in deren Hausgängen die Graffitis zu finden sind, sehen dies deutlich anders. Sehr erbost stellen sie fest, dass nach einer aufwendigen Renovierung schon wieder Farbe an der Mauer der Außenfassade zu finden ist. Durch Graffitis entsteht hier jedes Jahr ein Schaden in Millionenhöhe, sei es an privatem oder geschäftlichem beziehungsweise staatlichem Einkommen. Besteht eine Versicherung gegen die Schäden, hat der Hausbesitzer Glück; wenn nicht, muss er für die Säuberung und Instandsetzung der Fassade nach einem Spraydosen Attentat selbst aufkommen.

Die Firma Ibofox deckt mit seiner Dienstleistung in der Gebäudereinigung Hamburg und alle anderen großen Städte in Deutschland und deren Umland ab. Ein Anruf oder ein Kontakt per Mail reichen aus, um ein Problem zu besprechen und die richtigen Maßnahmen dagegen zu ergreifen. Zum umfassenden Service, den die Firma anbietet, gehört somit auch der Kampf gegen die Graffitis. Es ist ja nicht so, dass die Bilder nicht manchmal sogar sehr toll aussehen. Eigentlich ist es sogar phänomenal, was die in mancher Leute Augen fragwürdigen Künstler binnen kürzester Zeit mit ein paar farbigen Spraydosen an die Wände zaubern können. Die Ziele der Sprayer sind meistens Brücken und Lärmschutzwände an Autobahnen, aber auch die Waggons und Lokomotiven auf Rangierbahnhöfen. Selbst vor den Schaufenstern von Läden wird hier nicht Halt gemacht. Sehr oft sind es aber nicht die eigentlichen Kunstwerke, also schöne Bilder, die wenigstens noch etwas hermachen, sondern einfache Schriftzüge, die über Nacht an die Hauswände quer durch ganz Hamburg verteilt werden. Man drückt der Stadt quasi seinen Stempel als Sprayer auf. Jeder Graffiti Künstler hat sein Kürzel, das in der Szene einen gewissen Bekanntheitsgrad erreichen sollte – dann hat man sich Ruhm verschafft und man kennt den „Namen“ des Künstlers auch, wenn er ein großes, beachtliches Bild an einem öffentlichen oder privaten Gebäude hinterlässt.

In der Online Enzyklopädie Wikipedia.org wird die Frage beantwortet, was ein Graffiti eigentlich ist. Der Begriff stammt aus dem Italienischen, von graffito für Schrift. Im Deutschen wird allerdings zu 99 Prozent die Mehrzahl, also Graffiti verwendet, auch wenn von einem einzelnen Bild beziehungsweise Schriftzug die Rede ist. Auch in Hamburg gibt es eine ausgeprägte Szene der Graffiti Künstler, die mit ihren Kunstwerken und Schriftzügen nicht immer nur einen Bekanntheitsgrad erreichen oder ein tolles Werk hinterlassen wollen, sondern die auch eine politische oder sozialkritische Aussage mit dem gesprühten Bild hinterlassen wollen. Ein kleines Aufbäumen gegen die allgemeinen gültigen Regeln und Rechte, ein stiller Widerspruch gegen die Politik: Die Graffitis sind sehr oft mit einem tieferen Sinn versehen. Da es sich bei dieser Kunst allerdings um eine Sachbeschädigung handelt, sofern man keine ausdrückliche Erlaubnis für das Sprühen bekommen hat, muss die Arbeit nicht nur sehr schnell, sondern meistens auch in der Nacht beziehungsweise in unbeobachteten Augenblicken stattfinden. An den Zügen der deutschen Bahn können die Graffitis sehr oft entdeckt werden – zum Leidwesens des Unternehmens.

Ein sehr bekanntes Objekt, auf dem zahllose Graffitis zu sehen waren, war die Mauer in der geteilten Bundeshauptstadt Berlin. Diese Zonengrenze wurde mit tausenden und abertausenden von Bilder versehen, bevor sie letztendlich nur noch in mahnenden Fragmenten als Andenken erhalten bliebt und der Rest abgerissen wurde. In ihrem Bestreben, Ruhm zu erhaschen, einen Sinn im Leben zu finden oder nur die Langeweile zu bekämpfen – oder eben, um auf etwas aufmerksam zu machen – ziehen aber auch in Hamburg die Graffiti Sprayer durch die Straßen und machen dabei vor keinem fremden Eigentum Halt. Das Entsetzen der Hausbesitzer ist groß und sehr schnell macht die Gebäudereinigung das Kunstwerk wieder zunichte – womit Graffiti Künstler in eine Randgruppe mit wenig gutem Ruf eingeordnet werden, obwohl sich wirklich talentierte Geister hinter den Sprühern verbergen.

Papergirls verbreiten Kunst auf der Straße

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Mit der Street-Art ist es nicht mehr ganz so einfach. Wo früher Studenten und Künstler sich einfach ein Plätzchen gesucht haben, um etwas Geld zu verdienen oder ihre Kunst in die Welt zu tragen, da gibt es heute dicke Verbote mit saftigen Strafen, Einschränkungen durch mannigfaltige Vorschriften und viele andere Hindernisse. Die Zeit ist zudem sehr hektisch geworden; die Menschen eilen vorbei, niemand hat mehr Zeit, sich Sänger anzuhören, einem Maler bei der Arbeit zuzusehen. Wenn doch einer einmal Zeit hat, ein Eis auf einer Parkbank oder einer Mauer in der Fußgängerzone zu essen, dann erreicht man diesen nur in den seltensten Fällen, um seine Aufmerksamkeit auf die künstlerische Aktivität vor ihm zu lenken.

Gegen diese Probleme gehen die Berliner „Papergirls“ nun vor. Allerdings beschreiten sie keine verbotenen Wege mit dieser Eigeninitiative. Sie verletzen keine Regeln, brechen keine Gesetze. Das einzige Ziel, das sie verfolgen, ist es, den Menschen ihre Kunst näher zu bringen. Vorbild für die Aktion sind die Paperboys, die man als Zeitungsausträger in Amerika kennt. Diese fahren durch die Gegend und werfen mit gekonntem Zielen die Zeitungen in die Vorgärten der Menschen, die die Zeitungen bestellt haben. Die Papergirls werfen keine Zeitung; sie schmeißen mit Kunst.

Auf Fahrrädern sind die Mädels unterwegs und verteilen ihre Arbeiten auf diese Weise in der breiten Masse; genau an die Menschen, die sie für die Ansprechpartner halten. Bis man sich versieht, ist das Spektakel auch schon vorbei. Die Fahrradkolonne kommt, die Kunst fliegt, zusammen mit einem kessen Spruch, und schon ist alles vorüber, die Papergirls sind verschwunden. Verdattert wird mancher noch über einen Widerspruch nachdenken, dann aber doch das „Präsent“ ansehen. Enthalten sind in den kleinen, zusammengebundenen Papierrollen zum Beispiel Fotografien, aber auch Kunstdrucke, Skizzen, skurrile Collagen und vieles andere, was aus dem Bereich der Kunst stammt. Es sind echte Kunstwerke, Einzelstücke, Besonderheiten. An der Aktion in Berlin beteiligen sich Künstler aus vielen Ländern, die ihre Kunst auf diese Weise nicht verkaufen, sondern die Passanten auf künstlerische und kunstvolle Art überraschen.